Beteiligung der IEK-Teams

Für die Fortschreibung des IEKs ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein wichtiger Baustein, denn sie sind die Expertinnen und Experten für Ihre Kommune und die Region. Über die Online-Beteiligung können sich alle Interessierten einbringen. Weiterhin gibt es eine Reihe von nicht-öffentlichen Beteiligungsveranstaltungen:

  • Gemeindewerkstätten
  • Regionalwerkstatt
  • Leitprojektwerkstätten

Hier kommen Vertreterinnen und Vertreter aus den Kommunen, die sogenannten IEK-Teams, zusammen und bringen Ihr Wissen und Ihre Ideen in den Prozess ein. Über die stattgefundenen Veranstaltungen sowie die Ergebnisse können sich wiederum alle Bürgerinnen und Bürger auf dieser Seite informieren.

Gemeindewerkstätten am 02. und 03. Februar 2021

Am 02. und 03. Februar fanden die ersten Beteiligungsveranstaltungen im Rahmen der IEK-Fortschreibung statt: die Online-Gemeindewerkstätten. Hier wurde ein genauer Blick auf die 11 Mitgliedskommunen der Initiative gerichtet:

  • Was macht die Gemeinde aus? Was bringt die Gemeinde in die Initiative Rodachtal ein?
  • Was läuft gut in der Gemeinde? Auf welchen Potentialen kann aufgebaut werden? Was läuft schlecht in der Gemeinde? Welche Herausforderungen müssen bewältigt werden?
  • Welche Projektideen lassen sich für die Gemeinde und die Region ableiten?

Die Abende starteten mit der Begrüßung durch die Vorsitzenden der Initiative Rodachtal e.V. Herr Martin Finzel (Bürgermeister Ahorn) und Frau Christine Bardin (Bürgermeisterin Ummerstadt). Anschließend gab Frau Gimbel vom Planungsbüro IPU GmbH einen Einstieg mit Informationen zur Initiative selbst und der Fortschreibung des IEKs. Dann ging es für die IEK-Teams ans Mitmachen. In den nach Gemeinden aufgeteilten Kleingruppen wurden die oben genannten Fragestellungen diskutiert und an Ideen gesponnen. Der Austausch hat nach Aussage der Teilnehmenden den Blick auf die eigene Gemeinde geschärft. Vor allem aber wurde deutlich, dass man mit den meisten Problemen nicht alleine dasteht. Über die Präsentation der Ergebnisse der anderen Gemeinden zum Abschluss der Abende konnten gemeinsame Potentiale und Herausforderungen abgelesen werden, und selbst einige Projektideen fanden sich bereits so oder so ähnlich in unterschiedlichen Gemeinden wieder. Beste Voraussetzungen also, diese ersten Ansätze und Ideen von der gemeindlichen auf die regionale Ebene zu heben. Hierfür soll im März eine sogenannte Regionalwerkstatt stattfinden.

Gruppenbild 02.02.2021

Regionalwerkstatt am 11.03.2021

Am 11.03.2021 fanden sich in der Regionalwerkstatt erstmals die IEK-Teams aller 11 Mitgliedsgemeinden der Initiative Rodachtal in einer gemeinsamen Online-Veranstaltung zusammen. Unter dem Motto „Perspektive 2030“ sollte in den verschiedenen Handlungsfeldern in gemischten Gruppen folgende Fragen mit Blick auf das gesamte Rodachtal beantwortet werden:

  • Wie sieht die Region in Zukunft aus?
  • Welche Projekte sind umgesetzt?
  • Welche Erfolge wurden gemeinsam erzielt?

Schon die Begrüßung durch Herr Martin Finzel (Bürgermeister der Gemeinde Ahorn und gemeinsam mit Frau Christine Bardin Vorsitzende der Initiative Rodachtal e.V.) wurde begleitet durch ein sogenanntes Graphic Recording. Dabei wird das Gesagte parallel mitgezeichnet. Das fördert die Aufmerksamkeit und man erhält ein visuelles Protokoll der Veranstaltung. Frau Gimbel vom Planungsbüro IPU gab anschließend einen kurzen Überblick über den aktuellen Stand der Bearbeitung des IEK. Dann ging es los mit der Arbeit in Kleingruppen, die neben der inhaltlichen Arbeit auch das Kennenlernen und den Austausch der Teilnehmenden fördern sollte.

In acht Handlungsfeldern mit verschiedenen Unterthemen wurden von den Teilnehmenden auf Online-Moderationstafeln Beiträge eingebracht, kommentiert und bewertet. So entstand – zunächst schriftlich – ein Bild davon, wie das Rodachtal im Jahr 2030 aufgestellt sein könnte. In der Ergebnisvorstellung mit parallelem Graphic Recording wurde dieses Bild dann tatsächlich gemalt. Den Abschluss des Abends bildete eine Abstimmung dazu, welche Themen den Teilnehmenden für die Zukunft des Rodachtals besonders wichtig sind. Dies bildet eine Grundlage dafür, woran in den Leitprojektwerkstätten weiter gearbeitet werden soll.

IPU Rodachtal GR sandruschka 3 Arbeitsauftrag

Visuelles Protokoll der Veranstaltung by Sandruschka