• Quartier Friedrichshall (Idee von Stephan Reuter REGIOMED-KLINIKEN GmbH)

    Die Sanierung, Renovierung und der Betrieb der beiden leerstehenden Häuser in unmittelbarer Nähe des Wohnheims Friedrichshall könnten zu einer neuen Belebung des ganzen Ortsteils führen. So könnte man in den ehemaligen Werkstätten, unmittelbar neben der ehemaligen Villa des Besitzers der Saline (Haus 1) einen größeren Versammlungsraum mit dem Betrieb einer Gaststätte planen, in der auch Mittagstisch für die älteren Dorfbewohner angeboten werden könnte. Den Versammlungsraum könnte man für Festlichkeiten auch über den Ortsteil Friedrichshall hinaus vermieten. Die ehemaligen Werkstätten könnten auch Räume für einen kleinen Dorfladen beherbergen.

    Um die beiden Objekte und die Werkstätte herum gibt es sehr viel Grund, der zu einem kleinen Teil verpachtet ist. Diesen Grund könnte man nutzen, um eine Bio-gärtnerei zu betreiben, deren Produkte im Dorfladen angeboten werden könnten. Denkbar ist auch eine Hühnerhaltung und der Verkauf von Bio-Eiern. Ebenso gibt es einen großen Obstgarten mit Baumbestand in dem Bio-Obst gezüchtet und zum Verkauf angeboten werden könnte. Das Gelände des Obstgartens ist derzeit verpachtet. Dort stehen Pferde eines Anwohners des Grundstückes. Durch Tausch, Grund ist genügend vorhanden, könnte der Obstgarten wiederbelebt werden. Ebenso könnten Bienenvölker in dem Gelände angesiedelt werden. Die ehemaligen Werkstätten bieten ausreichend Platz für weitere Aktivitäten. Es wurde die Idee einer kleinen Tischlerwerkstatt geboren, in der alte Möbel restauriert und zum Verkauf angeboten werden. Ebenso wurde Schafzucht ins Spiel gebracht. Aus der Wolle könnten Topflappen und andere Haushaltsgebrauchsgegenstände gemacht und verkauft werden.

    Insgesamt könnte so eine neue Idylle am Ortsrand von Friedrichshall entstehen, mit Bio-Gärtnerei, Bio-Laden, Werkstätten, Gastbetrieb mit Mittagstisch, Hühnern, Schafen, Pferden und Menschen, die dort leben und arbeiten. Diese Idylle könnte sich positiv auf die Symptomatik von Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen auswirken. Darüber hinaus würde sich dadurch eine neue Belebung des gesamten Ortsteils ergeben, weil die Bevölkerung mit einbezogen wird, etwa durch kleine Arbeiten in der Bio-Gärtnerei oder der Tierhaltung oder dem Betrieb des Dorfladens oder der Gaststätte. Dies wiederum könnte Auswirkungen auf die Attraktivität des Ortes, in der Art neuen Zuzugs von Bevölkerung ausüben. All die angedachten Maßnahmen wären ganz im Sinne einer neuen Quartiersbildung im ländlichen Raum, für die staatliche Förderungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Es hat sich im Ort bereits eine Bürgerinitiative mit dem Namen „Dorfgemeinschaft“ gegründet.

    Soziales und Bürgerschaftliches Engagement

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    Aw: Quartier Friedrichshall (Idee von Stephan Reuter REGIOMED-KLINIKEN GmbH)

    Eine fantastische Idee, ich drücke fest die Daumen!!! ;-)